06 Jan
Interview mit der Band "Berge"
Posted by Daniel Suckrow

Die Band "Berge" spricht mit ihrem Song 10000 Tränen tausenden Menschen aus dem Herzen und möchten auch für Tiere ihre Stimme abgeben. Sie erhoffen sich mit ihren Songs, die Menschen zum Nach- bzw. Umdenken anzuregen. Die Band besteht seit ca. 12 Jahren, seitdem sich die zwei getroffen haben und auch sofort anfingen Musik zu machen. Musik hat eine wichtige Bedeutung, da die beiden mit ihr aufgewachsen sind. Zusammen besuchten sie neben Deutschland schon Länder wie, Kasachstan, Weißrussland, Litauen und viele weitere. Auch in Zukunft werden sie sich für eine bessere Welt einsetzen und Menschen bewegen.

Wie habt ihr euch kennengelernt und warum habt ihr "Berge" gegründet

Rocco und ich kennen uns schon seit fast 12 jahren und machen eigentlich auch seitdem zusammen Musik. Bisher haben wir fast alles musikalisch ausprobiert, was so geht und vor fünf jahren ist dann berge daraus entstanden. Wir hatten damals die Vision, deutschsprachige Musik mit guten Texten und berührender Musik zu machen, außerdem wollten wir immer schon ein bisschen die Welt analysieren und ein wenig besser machen ;)

Schreibt ihr eure Songs allein und woher nehmt ihr die Inspiration?

Wir schreiben alles selbst, etwas anderes würde uns wahrscheinlich auch komisch vorkommen. Inspirationen gibt es viele, häufig ist man sich derer ja gar nicht mal so bewusst. Ideen kommen wie Träume einfach so in dein Bewusstsein und erst später realisierst du was dich im Leben gerade darauf gebracht hat.

Welche Inhalte möchtet ihr mit euren Songs verbreiten?

Wir möchten, dass sich die Menschen wieder näher kommen und anfangen zu fühlen. Auch bei unseren Konzerten verfolgen wir diesen Plan und das klappt bisher mit Gruppenkuscheln und Mitsingaktionen ganz gut. ;) Außerdem wollen wir natürlich auch zum Nach- oder besser Umdenken anregen. Als Künstler hat man ja die Kraft dazu, also sollte man sie auch nutzen.

Was unterscheidet euch von anderen Bands?

Ich kann ja nicht bei allen anderen Bands Mäuschen spielen und sehen, wie sie im Detail arbeiten, aber ich denke, was uns auszeichnet ist unser Zusammenhalt und der dringliche Wunsch unsere Ideen und Gedanken mit den Menschen zu teilen und ihnen gut zu tun. Auf fachlicher Ebene ist es glaube ich schwer Vergleiche zu ziehen.

Ihr lebt beide vegan für eine bessere Welt. Wann und wieso kam der Sinneswandel?

Es ist nicht so, dass wir strikt vegan leben. Wir machen auch mal Außnahmen. Klar ist aber auch, dass desto mehr man sich mit den Prozessen hinter der Fleischerzeugung und den Tieren beschäftigt, umso mehr wird man automatisch zum Veganer. Bewusste Ernährung ist uns schon aus gesundheitlichen Gründen sehr wichtig.

Was hat es mit dem Satz „Ich denke, also bin ich und ich träume, also sing’ ich.“, der auf ihrer Website steht auf sich?

Ich glaube, das ist ein bisschen wie Poesie. Das, was man dabei fühlt ist entscheidend.

Was bedeutet für euch Musik, ist es ein Lebensgefühl?

Musik ist für uns wichtigstes Ausdruckmittel, damit sind wir aufgewachsen und dewegen gehört sie einfach in unser Leben. Das sie nun unser Beruf geworden ist, ist nur die logische Konsequenz der letzten Jahre.

Wo habt ihr schon überall Konzerte gegeben und werdet ihr demnächst auch wieder in Deutschland auftreten?

Wir hatten bisher mehrere Tourneen vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Goethe Institut hat uns aber auch schon ein paar mal nach Moskau, Kasachstan, Weißrussland und Litauen mitgenommen. Das war wirklich aufregend und eine völlig neue Welt, dort ist das Publikum wirklich sehr herzlich und dankbar. Aktuell sind auch wieder einige Konzerte geplant, die man auf hoertberge.de nachlesen kann.


Bildquellen: 1. Bild: Grit Siwonia  2. Bild: Carsten Herwig